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4 on 4 off dienstplan

4‑on‑4‑off Dienstplan: Vorlage erstellen und Monatslohn schätzen

31. Oktober 2026 · 1013 Wörter

4 on 4 off dienstplan: Der 4‑on‑4‑off Dienstplan (vier Tage arbeiten, vier Tage frei) ist beliebt in Schichtbereichen mit 24/7‑Betrieb — weil er lange freie Blöcke liefert und einfach wiederholt werden kann. Viele fragen sich: „Wie plane ich die Rotation zuverlässig und rechne den Monatslohn durch?“ Dieser Beitrag zeigt eine sofort exportierbare, tag‑basierte Rotation‑Vorlage (wie sie in PayCheck AI erstellt wird), eine schrittweise Monatsberechnung mit Beispielstunden, Zuschlägen und Exporthinweisen. Alle Rechenbeispiele sind hypothetisch und als Demonstration manuell nachvollziehbar.

Kurzüberblick: Was ist eine 4‑on‑4‑off Rotation?

Bei 4‑on‑4‑off arbeitet eine Person vier aufeinanderfolgende Tage, gefolgt von vier Tagen frei. Danach wiederholt sich die Sequenz. Das ergibt eine 8‑Tage‑Rotation, die sich über Monate hinweg verschiebt, so dass Arbeitstage auf verschiedene Wochentage fallen können.

Diese Rotation eignet sich gut für längere Schichten (z. B. 10–12 Stunden), Nacht‑ oder Tagwechsel und Schichttäuschungen. Planungstechnisch ist die einfachste Methode, die Rotation als wiederkehrenden Tag‑basierten Zyklus anzulegen — das spart manuelle Zuweisungen.

Sofort importierbare Rotation‑Vorlage (Tag‑basiert)

Die folgende Vorlage ist so gestaltet, dass Sie sie direkt als tag‑basierte Rotation in einer Schichtplan‑App anlegen oder manuell übertragen können. Beschreiben Sie die Rotation als 8‑tägigen Zyklus.

Vorlage (8‑Tage‑Zyklus):

Tag 1–4: Arbeitsschicht A — Start 07:00, Ende 19:00 (12 Std, inkl. 1 Std Pause, tatsächlich 11 bezahlte Stunden).

Tag 5–8: Frei — keine Stunden eingetragen (Urlaub/Verfügbarkeit nicht betroffen).

Varianten: Nacht- und Wechselschichten

Wenn Sie nachts arbeiten, tauschen Sie den Schichtzeitraum: z. B. Tag 1–4 Nacht 19:00–07:00 (12 Std, Pause/bez. Stunden wie oben). Achten Sie darauf, ob Ihre Regelung Nachtschichtzuschläge, Nachtfenster (z. B. 22:00–06:00) oder Wochenendzuschläge vorsieht.

In PayCheck AI (Pro) können Sie automatische Nachtfenster‑Zuschläge, Wochenendzuschläge und Feiertagszuschläge als Pauschale, pro Stunde oder Prozent konfigurieren. Das hilft beim Schätzen, erfordert aber, dass Sie passende Werte für Ihre Regelungen eingeben.

Beispielmonat durchrechnen: Annahmen

Wir rechnen ein konkretes Monatsbeispiel durch (hypothetisch). Annahmen — klar getrennt:

Grundlohn: 18,00 € pro Stunde (brutto, hypothetisch).

Schichtdauer bei Arbeitstagen: 12 Stunden Dienstzeit, 1 Stunde unbezahlte Pause → 11 bezahlte Stunden pro Arbeitstag.

Zuschläge (vereinfachte Annahmen): Wochenendzuschlag 25 % pro Stunde, Nachtzuschlag 20 % pro Stunde (wird zusätzlich gerechnet, wenn zutreffend). Keine Tarif‑Extras oder Steuerberechnungen enthalten. Overtime/Überschreitungen werden in diesem Beispiel manuell berechnet und separat ausgewiesen.

Monatsbeispiel rechnen (konkret)

Schritt 1 — Arbeitstage im Monat bestimmen: Bei einer 4‑on‑4‑off Rotation schwankt die Anzahl der Arbeitstage pro Kalendermonat. Für unser Beispiel nehmen wir einen Monat mit 31 Tagen an und starten die Rotation so, dass in diesem Monat 16 Arbeitstage fallen (das ist ein realistischer Wert für 4/4 in manchen Starts).

Schritt 2 — Normale Stunden: 16 Arbeitstage × 11 bezahlte Std = 176 Stunden (reguläre Stunden).

Schritt 3 — Basislohn: 176 Std × 18,00 € = 3.168,00 € brutto (nur Grundlohn).

Schritt 4 — Zuschläge anwenden (Beispielverteilung): Angenommen, von den 16 Arbeitstagen liegen 4 auf ein Wochenende (jeweils 11 Std), und 6 Schichten enthalten Nachtstunden, bei denen im Schnitt 6 Stunden pro Schicht im Nachtfenster liegen. Dann: Wochenendstunden = 4 × 11 = 44 Std → Zuschlag 25 % → Extrabetrag = 44 × 18,00 € × 0,25 = 198,00 €; Nachtstunden = 6 Schichten × 6 Std = 36 Std → Zuschlag 20 % → Extrabetrag = 36 × 18,00 € × 0,20 = 129,60 € (falls Nacht- und Wochenendzuschläge kumulativ sind, müssten überlappende Stunden extra berücksichtigt werden).

Zusammenfassung der Beispielrechnung

Gesamtbrutto (Hypothetisch) = Basislohn + Wochenendzuschläge + Nachtzuschläge = 3.168,00 € + 198,00 € + 129,60 € = 3.495,60 €.

Hinweise:

• Wenn Zuschläge sich überschneiden (z. B. Nachtstunde am Wochenende), prüfen Sie Ihre Regelung, ob Zuschläge kumulativ sind oder nur der höhere Zuschlag gilt; diese Regel variiert nach Tarif/Arbeitsvertrag/Land.

• Überstunden: In vielen Verträgen gibt es tägliche oder wöchentliche Schwellen für Überstunden. Pro‑Nutzer können in PayCheck AI tägliche und wöchentliche Überstundenschwellen aktivieren, damit die App beim Schätzen Regular‑ vs. Overtime unterscheidet.

Wie Sie das in PayCheck AI abbilden und exportieren

1) Rotation anlegen: Erstellen Sie eine neue Tag‑basierte Rotation und tragen Sie den 8‑Tage‑Zyklus (4 Arbeitstage mit Schichtzeiten, 4 freie Tage) ein. Das erzeugt einen wiederkehrenden Kalender, den Sie über Monate ziehen können.

2) Pay‑Konfiguration (Pro): Legen Sie Ihren Stundenlohn, Nachtfenster, Wochenendzuschläge und Feiertagszuschläge (als Pauschale, pro Stunde oder Prozent) fest. Aktivieren Sie tägliche/wöchentliche Überstundenschwellen, wenn relevant.

3) Monat auswählen und kontrollieren: Wählen Sie den Zielmonat aus, prüfen Sie die tatsächlich generierten Arbeitstage und passen Sie Schichtübernahmen oder Abwesenheiten an.

4) Export: PayCheck AI kann den Kalender als CSV oder ICS exportieren. CSV eignet sich für Lohnbeispiele (Stunden, Zuschläge, Notizen), ICS für Kalender‑Abonnements. Sie können außerdem eine private, schreibgeschützte Kalenderfreigabe erzeugen (Google/Apple/Outlook).

Praktische Checkliste

  • Rotation als 8‑Tage‑Tag‑basierten Zyklus anlegen (4 Arbeit / 4 frei).
  • Schichtzeiten pro Arbeitstag präzise definieren (Start, Ende, Pausenregelung).
  • Konkrete Annahmen für Stundensatz und Zuschläge festhalten (pro Stunde / Prozent / Pauschale).
  • Anzahl Arbeitstage im Zielmonat aus der Rotation ableiten.
  • Nach Zuschlagsregeln prüfen, ob Zuschläge kumulativ sind oder nicht.
  • Überstundenschwellen in Pro aktivieren, wenn Sie tägliche/wöchentliche Regeln haben.
  • Monat exportieren als CSV (Stunden & Zuschläge) oder ICS (Kalender‑Abo).
  • Belege: Bei Bedarf eine Gehaltsabrechnung hochladen und in PayCheck AI einmalig extrahieren, um Werte abzugleichen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Arbeitstage hat ein 4‑on‑4‑off Zyklus pro Monat?

Das variiert nach Kalendermonat und Starttag der Rotation. Pro Rotation gibt es 4 Arbeitstage in einem 8‑Tage‑Zyklus. In einem typischen Monat sind das häufig zwischen 14 und 17 Arbeitstage — immer den konkreten Monat in Ihrer Planung prüfen.

Berücksichtigt PayCheck AI automatisch Länder‑ oder Tarifregeln?

Nein. PayCheck AI hilft beim Erfassen von Schichten, dem Schätzen des Bruttolohns anhand Ihrer Eingaben und beim Export. Konkrete Gesetze, Tarifbestimmungen und Steuerregeln unterscheiden sich nach Land und Vertrag und müssen von Ihnen in den Einstellungen abgebildet werden.

Kann ich Nacht‑ und Wochenendzuschläge automatisch berechnen lassen?

Ja — in der Pro‑Version können Sie Nachtfenster, Wochenendzuschläge und Feiertagszuschläge (als Pauschale, pro Stunde oder Prozent) konfigurieren. Die App schätzt dann die Zuschläge für den ausgewählten Monat auf Basis Ihrer Schichtdaten.

Wie exportiere ich meinen Dienstplan?

Sie können Monatsdaten als CSV exportieren (geeignet für Lohnberechnung/Belege) oder als ICS/Kalenderabo (Google/Apple/Outlook). Ein privates, schreibgeschütztes Kalenderabo wird von PayCheck AI unterstützt und aktualisiert sich bei Änderungen.

Was ist zu tun, wenn Zuschläge überlappen?

Überlappende Zuschläge (z. B. Nacht + Wochenende) werden je nach Arbeitsvertrag unterschiedlich behandelt. Prüfen Sie Ihre Regelung: Manche Systeme kumulieren Zuschläge, andere werten nur den höheren Zuschlag. Tragen Sie die gewünschte Logik in Ihre Zuschlagskonfiguration ein oder rechnen Sie überlappende Stunden manuell nach.

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